RESPECTING SESSIONS – DAS LEITMOTIV

„Respecting Sessions“:  Dieses Leitmotiv meiner Tätigkeit bezeichnet eine Atmosphäre und Vorgehensweise, die Entdeckungen und Energie fördert, in der Klarheit entsteht und ein erwünschtes Ergebnis aus uns selbst heraus möglich wird. Meine Arbeit ist schön – sie besteht darin, aus allen, auch ‚negativen‘ Erfahrungen Schätze und aus Wünschen Kraftquellen der Verwirklichung werden zu lassen.

Das Wort „Respecting“ steht für tiefe, wohlwollende und neugierige Anerkennung unserer selbst, des Lebens und dessen, was uns bewegt.  Zugleich umfasst der Begriff „Respecting“ die Bedeutung, ein zweites Mal – auf neue Weise – hinzuschauen. Respecting Sessions sind also ein Raum zum Werden, das heißt zur Entdeckung größerer Möglichkeiten in unserem Bewusstsein und Miteinander.

Die Idee der „Respecting Sessions“ ist das Substrat wiederholter Erfahrungen in der Beratung und Moderation: Dass sich zum Beispiel eine schwierige Lage grundlegend ändert, sobald die Dinge wieder in einem sinnvollen Licht erscheinen. Respecting Sessions bezeichnen daher einen professionellen Rahmen für Veränderungen, die sich ausgehend vom Bewusstsein in „tiefer Leichtigkeit“ vollziehen.

In Veranstaltungen erzielen Menschen häufig herausragende Ergebnisse, wenn sie sich in einem Klima gegenseitigen Respektes freier ausdrücken und einbringen können. Statt sie zu beeinträchtigen, potenziert unsere Individualität dann die Qualität und Reichweite der gemeinsamen Möglichkeiten. Für die Moderation sind Respecting Sessions also das Motto einer Haltung und Vorgehensweise, erstaunliche Kooperation zu fördern.

Gute methodische Angebote und ein professionell geführter Prozess sind dafür unverzichtbar. Der wichtigste hier verwendete Schlüssel beruht jedoch auf dem stillen Moment einer anerkennenden Haltung. Sie lässt Vertrauen, Selbsterkenntnis, eigensinnige, schöpferische Bewegungen und einen lebendigen Austausch der Beteiligten zu.

Bewusstsein und Kommunikation, jeweils als etwas Prozesshaftes verstanden, das sind die beiden zentralen Themen der aktuellen Systemtheorie, die mit dem Beobachten zweiter Ordnung die Möglichkeit der Veränderung umschreibt. Mein leidenschaftliches, praktisches wie theoretisches Bestreben ist es, mit dem Programm der „Respecting Sessions“ Bewusstseinsprozesse und eine Kommunikation „höherer Ordnung“ zugänglich zu machen.